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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
seit ein paar Tagen berichtet der WDR über das Ergebnis seiner Umfrage bei 754 Grundschulen in NRW zur Qualität des dort angebotenen offenen Ganztags.
Seitdem äußern sich LandespolitikerInnen und Journalisten zu den schlechten Ergebnissen und stellen Forderungen auf.
Auch die AWO fordert seit langem, in Absprache mit den anderen Wohlfahrtsverbänden, qualitative Veränderungen: gleiche Standards in allen Kommunen, einheitliche Raumkapazitäten und Fachpersonalquoten. Außerdem ein abgestimmtes pädagogisches Kolloquium.
Langfristiges Ziel ist der gebundene Ganztag bzw. die Rhythmisierung von Unterricht und Betreuung.
Aus meiner Sicht ist es sehr ärgerlich, dass bei der Berichterstattung bzw. den Diskussionen über (Teil-) Ergebnisse der Befragung Erfolge und das was gut läuft, völlig unter den Tisch fallen.
De OGS pauschal als simple Betreuung zu bezeichnen, wird Ihrer Arbeit vor Ort nicht gerecht: Seit Jahren arbeiten Sie entsprechend pädagogischen Konzepten, einige Kommunen wie Gelsenkirchen haben sehr wohl Raum- und Betreuungsstandards mit den Betreuungsträgern vereinbart.
In anderen, wie Bottrop, ermöglichen Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, Kindern mit Handicap die Teilnahme am Nachmittag!
Ich werde Frau Möller bitten, in Abstimmung mit den anderen Trägern der OGS eine Stellungnahme zu veröffentlichen. Einmal, um unsere berechtigten Forderungen nach landesweiten Vorgaben zu wiederholen und zum anderen, um darauf hinzuweisen, welch gute Arbeit Sie vor Ort leisten.
Bis dahin lassen Sie sich bitte nicht beirren: Die AWO UB Gelsenkirchen/Bottrop weiß, dass Sie gute und erfolgreiche Arbeit vor Ort in den OGS leisten!
Freundliche Grüße
G. Wischnewski
Geschäftsführerin