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Nicht nur die Jungen und Mädchen freuten sich, sondern auch die Großeltern, als es zum Abschluss des Tandemprojekts aus AWO Haupt- und Ehrenamt in der OGS Grafenwald Urkunden gab.
„Das Tolle ist, dass die Informationen wirklich bei den Kindern angekommen sind, weil sie sich alles selber erarbeitet haben“, betont Elke Labahn, Vorsitzende des AWO Ortsvereins Bottrop Boy. Mit ihren Großeltern, den Ehrenamtlichen und dem Team der OGS befassten sich die Kinder mit IT-Themen. In kleinen Quiz lernten sie nicht nur kennen, was das Internet überhaupt ist, sondern auch, worauf sie achten müssen. Zwischendurch arbeiteten sie immer wieder an ihrem Fotobuch. „So erarbeiteten sich die Pärchen aus Großelternteil und Kind auch Regeln, die ebenfalls ins Fotobuch übernommen wurden.“
Eine Regel war beispielsweise, dass ein Passwort nicht das Geburtsdatum sein darf, sondern man sich am besten einen Satz ausdenkt und die Anfangsbuchstaben nimmt, dazu eine Zahl und ein Satzzeichen. Eine andere, dass man keine sensiblen Daten oder Fotos weitergibt, weil man nie weiß, wer wirklich am anderen Ende der Leitung sitzt.
„Das Projekt war ein voller Erfolg, dass die OGS Leitung Anne Blome fortsetzen möchte“, freut sich Elke Labahn. Ehrenamtler*innen und Anne Blome wollen nun einen Leitfaden zusammenstellen. Das abgefragte Feedback von Kindern und Großeltern sei durchweg positiv gewesen. „Das Schöne hierbei ist, dass die Großeltern aktiv mit einbezogen wurden, die ansonsten manchmal ein bisschen außen vor sind.“
AWO-Mitglied sein und gleichzeitig ganz gezielt eine Einrichtung unterstützen, ist ab sofort möglich. In der Villa Kunterbunt ist im Juni ein neues Pilotprojekt gestartet, dass Haupt- und Ehrenamt noch enger zusammenbringt und gleichzeitig für Mitglieder mehr Flexibilität mitbringt: der AWO Förderverein Kita Villa Kunterbunt.
„Bei verschiedenen Treffen im Bezirk und mit unserem Vorstandsmitglied Willi Kaminski haben wir uns über diese Möglichkeit informiert und waren direkt begeistert“, erklärt Raphaela Bultmann, die die AWO Kita Villa Kunterbunt in Bottrop leitet. Die Idee dahinter, (neue) Mitglieder können sich entweder für einen Ortsverein oder den Förderverein der Villa Kunterbunt anmelden.
Das Besondere daran: 85 Prozent der Mitgliedsbeiträge gehen an den Förderverein und stehen damit der Kita zur freien Verfügung. Initiiert wurde diese neue Form der Mitgliedschaft vom AWO Bezirk Westliches Westfalen. Die Villa Kunterbunt ist das erste Pilotprojekt im Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop.Raphaela Bultmann wurde beim Aufbau des Fördervereins tatkräftig von Willi Kaminski und Marion Christeleit unterstützt.
„Als Startkapital haben wir vom Bezirk 2.500 Euro Fördergeld erhalten“, sagt Raphaela Bultmann. Ideen für die Verwendung dieser Gelder und auch der Mittel des Fördervereins gebe es schon viele. Zum einen werden Gelder verwendet, um finanzschwache Familien zu unterstützen, beispielsweise bei Ausflügen. „Einige sind nicht mobil. Wenn wir einen Reisebus für alle mieten, ist dies gar kein Thema.“ Darüber hinaus müsste der U3-Außenbereich dringend erneuert werden. „Der ist ganz schön in die Jahre gekommen.“ Wie die Gelder verwendet werden, entscheidet ein Gremium aus zwei Haupt- und zwei Ehrenamtlichen.
Der Förderverein hat aktuell 19 Mitglieder. „Das erste Mitglied ist eine neue Kindergartenmama, die ab Herbst auch für die AWO arbeitet“, freut sich Raphaela Bultmann, die bei allen Eltern fleißig Werbung für den neuen Förderverein macht. Unter den ersten Mitgliedern sind auch Villa Kunterbunt Mitarbeiterinnen Nicola Durand und Katja Uhlmann, für die dies selbstverständlich war. „Das Schöne ist ja, dass man auch wechseln kann – vom Ortsverein in den Förderverein und andersherum.“
Mit den Fördervereinen sollen auch neue Gruppen angesprochen werden. „Viele Eltern möchten gerne gezielt etwas für ihre Kinder tun – hier haben sie die Möglichkeit.“ Das Team der Villa Kunterbunt sammelt nun erste Erfahrungen und teilt sie mit anderen Interessierten. Denn langfristig sollen weitere Fördervereine entstehen.
Ansprechpartnerinnen:
Raphaela Bultmann
02041 372 99 86
Marion Christeleit
marion.christeleit@awo-gelsenkirchen.de
0209 4094 110
Das Lied „Alter Falter“ aus der Schulung zur Einsamkeitsprävention von Andrea Lehmann eröffnete das Kinderfest der OGS Georg- und Schultestraße, welches im Rahmen der Aktionswoche des AWO Projekts Inspire Youth durchgeführt wurde. Als Gäste begrüßten die Organisator*innen Marc Zabel von den Staatskanzlei NRW (Fördermittelgeber) und Sebastian Pilarz, AWO WW, Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie.
Über 80 Kinder nahmen am Fest teil und durchliefen mit viel Spaß verschiedene Stationen. So konnten sie unter anderem an der Fotobox lustige Aufnahmen mit ihren Freund*innen machen, Freundschaftsarmbänder knüpfen und an einer gemeinsam gestalteten Aktivbox verschieden Spiele ausprobieren. Das Buffett aus Gebäck und Getränken stellten OGS-Eltern zur Verfügung.
Ansprechpartnerin:
Nazan Schreiber
(Projektkoordinatorin)
nazan.schreiber@awo-gelsenkirchen.de
0173 67 80 814
Großer Auftritt für den AWO-Nachbarschaftschor: Im Rahmen der Manifesta traten die Sängerinnen und Sänger nun bei „Sing our Songs“ in der ehemaligen Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Buer auf.
„Das war ein wirklich besonderes Erlebnis“, schwärmt Chorleiterin Birgit Bendixen. „Auch, weil wir das erste Mal gemeinsam mit professionellen Musikern aufgetreten sind.“ Und das vor vollem Haus.
Der AWO-Nachbarschaftschor präsentierte, wie die anderen Beteiligten – darunter der MiR Opernchor oder der Turnalar-Chor – Lieder solidarischer Bewegungen aus verschiedenen Epochen und Arbeitskämpfen. Ob „Bella Ciao“ oder „Die Internationale“ – die Darbietungen überzeugten.
Und als schließlich alle Sängerinnen und Sänger gemeinsam das Steigerlied anstimmten, hielt es auch das Publikum nicht mehr auf den Kirchenbänken.
Der AWO-Nachbarschaftschor probt immer montags ab 17 Uhr im Begegnungszentrum an der Grenzstraße. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern, damit wir eine noch buntere Gruppe werden als jetzt schon“, sagt Birgit Bendixen.
Wer Interesse hat, beim AWO-Nachbarschaftschor mitzuwirken, kann sich bei ihr melden.
Ansprechpartnerin:
Birgit Bendixen
birgit.bendixen@awo-gelsenkirchen.de
01575 79 10 081
Das Team der AWO Integrationsagentur (IA) startet ein neues Angebot und organisiert dazu mit dem AWO Spieletag unter dem Motto „GEmeinsam spielen verbindet“ am 12. September von 11 bis 17 Uhr eine Auftaktveranstaltung in der AWO Paulstraße in Bismarck. Als Ehrengast konnte das Team den berühmten deutschen Spieleautoren Uwe Rosenberg gewinnen. Von ihm stammt unter anderem „Bohnanza“.
„Wir freuen uns sehr, dass es nun endlich soweit ist“, sagt Jennifer Humpfle, IA-Teamleitung. Die Idee, Menschen übers Spielen zusammenzubringen, begleitet das Team schon eine Weile. Denn Spielen verbindet nicht nur Menschen, sondern fördert die Entwicklung von Kindern und regt auch bei den Erwachsenen die grauen Zellen an. Ganz nebenbei kommt man ins Gespräch, findet neue Freunde und vor allem Jugendliche finden einen neuen Treffpunkt – abseits der Straße.
Das Ziel war schnell klar: ein regelmäßiger Spieletreff für Alt und Jung, alteingesessen und neu in der Stadt, für Menschen mit und ohne Handicap. Doch einfach nur einen Treff anzukündigen, war dem Team nicht genug. So entstand die Idee des Spieletags. „Wir möchten einen Vorgeschmack geben und zeigen, wie viel Spaß und wie unkompliziert gemeinsames Spielen ist“, erklärt Jennifer Humpfle. „Dass wir zudem mit Uwe Rosenberg einen erfahrenen Spieleautoren gewinnen konnten, der sich intensiv mit dem Einfluss des Spielens auf die Entwicklung beschäftigt, freut uns besonders.“
Ermöglicht wird das neue Angebot durch eine Förderung des Quartiersfonds Schalke-Nord, mit dem das Team einen ersten Spielefundus anschaffen konnte. „Wir haben geschaut, dass für jeden etwas dabei ist“, erläutert Erman Seckin vom IA-Team. Für den Start steht eine bunte Auswahl an Spielen für Kinder, Familien, Erwachsene, Wenig- und Vielspieler*innen bereit. Und das Beste: Die Spiele können auch ausgeliehen werden von anderen Teams und Kooperationspartner*innen aus dem Quartier.
„Der Spieletag ist Auftakt für eine regelmäßige Spielegruppe“, sagt Karim Ahmed vom IA-Team. Diese trifft sich zunächst einmal im Monat. „Wenn das Interesse entsprechend groß ist, wird es weitere Termine geben.“ Für den Beginn ist ein offener Treff geplant. Das Team hat aber auch schon Ideen für Thementreffs wie „Spiele aus aller Welt“.
Für die Spieletreffs sucht das Team noch Unterstützung: „Wir möchten Haupt- und Ehrenamt verbinden und suchen deshalb ehrenamtliche Spielleiter, die die Treffen begleiten“, erklärt Jennifer Humpfle. „Wer mitmachen möchte – egal ob als Spieler*in oder als Spielleiter*in – meldet sich gerne jetzt schon bei uns unter gemeinsam@awo-gelsenkirchen.de. Wir freuen uns auf jede*n!“
Ansprechpartnerin:
Jennifer Humpfle
jennifer.humpfle@awo-gelsenkirchen.de
Am 8. August ist wieder Schalke Tach und die AWO Teams aus Haupt- und Ehrenamt sind auch dabei. Die AWOler*innen können es kaum erwarten, Euch am 8. August 2026 auf dem Vereinsgelände begrüßen zu dürfen!
Freut Euch auf einen Tag voller Begegnungen, spannender Mitmachaktionen und jede Menge Spaß für Groß und Klein. Natürlich wartet auch ein ganz besonderes Highlight auf Euch:
ERWIN ist vor Ort und freut sich auf viele gemeinsame Fotos und Autogramme!
Den krönenden Abschluss bildet das Testspiel des FC Schalke 04 gegen Atalanta Bergamo – ein echtes Fußball-Highlight!
Kommt vorbei, verbringt mit uns einen unvergesslichen Tag und bringt Familie, Freund*innen und Bekannte mit. Wir freuen uns auf Euch!
Nach dem großartigen Auftakt im vergangenen Jahr war die Vorfreude auf das Begegnungsevent 2.0 groß: Gut 500 AWOler*innen kamen im Gelsenkirchener Wissenschaftspark zusammen. Der Abend war geprägt von Gemeinschaft, guten Gesprächen und der besten Taktik, sich mit dem AWO-Fächer kühle Luft zuzufächeln.
Viele konnten kaum erwarten, dass es losgeht und so hatte sich um 17 Uhr schon eine dicke Traube am Eingang gebildet. Freundlich begrüßt von Marion Chris-teleit konnten sich die Gäste beim AWO IGA Team nicht nur über den AWO Zukunftsgarten im nächsten Jahr unterhalten, sondern auch an der Teeverkostung für den „AWO Tee“ teilnehmen und abstimmen. Hier enstanden bereits angeregte Gespräche. Nach der ersten kleinen Erfrischung ging es ins sonnendurchflutete Foyer des Wissenschaftsparks – von fleißigen AWO Kolleg*innen einladend dekoriert und eingedeckt.
Gaby Müller-Pozorski führte gewohnt charmant durch das Programm, das mit der herzlichen Begrüßung durch AWO UB Geschäftsführer Admir Bulic begann. Er betonte: „Der AWO-Grundsatz ,Das Wir ist stärker als das Ich‘ und die Überzeugung, dass neue Ideen und Entwicklung durch Begegnung entstehen, sind der Antrieb für gelebte Solidarität. Die soziale Arbeit lebt genau von diesem unermüdlichen Engagement.“ AWO Kreisverbandsvorsitzende Silke Ossowski bestärkte: „Wir leben unsere Leitsätze seit mehr als 105 Jahren und engagieren uns aus tiefster Überzeugung für Solidarität und soziale Gerechtigkeit.“
Bei der anschließenden Ehrung der langjährigen Mitglieder sah man in unzählige strahlende Gesichter. Die Mitglieder wurden für 25, 40, 50, 60 und sogar 70 Jahre Treue und Engagement für die AWO geehrt.
Der Auftritt des AWO-Nachbarschaftschores und die kreativen Beiträge der Fachbereiche bei „AWO sucht den Superstar“ sorgten nicht nur für gute Stimmung, sondern auch für Begeisterung. Der Fachbereich „Besondere Lebenslagen“ präsentierte eine – zur WM passende – Tanzeinlage, der Fachbereich Gleichstellung hat im Vorfeld ein kreatives Video aufgenommen, das mal musikalisch, mal in Reimform die verschiedenen Einsatzbereiche vorstellt. Auch die Teams der AWO Kitas und OGSen präsentierten sich in einem bunten Video, das viel Applaus erhielt.
Nachdem die Jury aus Willi Kaminski und Sebastian Watermeier verkündete, dass alle Beiträge siegeswürdig sind, ging es für die AWOler*innen zum gemütlichen Teil über: Beim und nach dem anschließenden Buffet blieb genug Zeit, sich in Ruhe auszutauschen, Erinnerungsaufnahmen an der Fotobox zu machen oder einfach dem bunten Treiben zuzuschauen.
SozialstiftungNRW übergibt Förderbescheid im Nordsternpark
Schon von weitem klingt „O sole mio“ über den Platz vor dem Förderturm im Nordsternpark und verzaubert nicht nur AWO Haupt- und Ehrenamtler*innen sondern auch Marco Schmitz, den Vorsitzenden der SozialstiftungNRW, der zur symbolischen Übergabe des Förderbescheids für den „AWO Zukunftsgarten – Inklusion gemeinsam erleben“ auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 nach Gelsenkirchen gekommen ist. Das AWO Projekt wird durch die SozialstiftungNRW gefördert und verbindet Inklusion, Nachhaltigkeit, Umweltbildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die musikalische Begrüßung durch Viktoria Sokol vom AWO Nachbarschaftschor gibt schon einen ersten Vorgeschmack auf das, was Besucher*innen im kommenden Jahr erwarten können. Zum Projekt gehören vier zentrale Bausteine: ein barrierefreier Begegnungspavillon, ein interaktiver Handicap-Parcours, ein Inklusionsforum mit persönlichen Lebensgeschichten sowie ein essbarer Garten mit Angeboten zu Umweltbildung, Gesundheit und Nachhaltigkeit. Ergänzt wird das Projekt durch ein abwechslungsreiches Bühnen- und Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Workshops, Musik, Kultur und Mitmachaktionen. Alle Module bleiben auch nach der IGA dauerhaft in Gelsenkirchen erhalten.
Marco Schmitz, der sichtlich gerührt ist, freut sich über diesen einzigartigen Empfang und betont: „Die IGA wird Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen anziehen. Die Projekte der AWO nutzen diese Strahlkraft, um das Miteinander der Bürgerinnen und Bürger vor Ort nachhaltig zu stärken. Die Gartenausstellung bietet eine einmalige Gelegenheit, die Quartiersarbeit aufzubauen sowie innovative Ansätze zu erproben. Gerne unterstützt die SozialstiftungNRW diese zukunftsweisende Arbeit.“
Und genau darum geht es der AWO, alle einzubinden: „Gemeinsam mit unseren zahlreichen Netzwerkpartner*innen werden wir ein vielfältiges Programm gestalten, bei dem für alle Generationen und Interessen etwas dabei ist. Ob Inklusion, Umweltbildung, Gesundheit, Kultur, Sport, Ehrenamt oder Nachbarschaft – der Zukunftsgarten wird Menschen zusammenbringen, Begegnungen ermöglichen und zeigen, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt ganz praktisch gelebt werden kann“, erklärt Admir Bulic, Geschäftsführer des AWO UB Gelsenkirchen/Bottrop.
Einen beeindruckenden Einblick in das Leben von Menschen mit Handicap wird das Modul „Inklusions-Biografien“ geben, für das die Gelsenkirchener AWO Katrin Brand gewinnen konnte, die das Projekt als AWO-Ehrenamtlerin gestalten wird. Die gebürtige Nordhessin ist gelernte Print-Journalistin und arbeitete lange beim WDR, unter anderem als Korrespondentin im Hauptstadtstudio Berlin. Vor ihrer Rente leitete sie das ARD-Hörfunkstudio in Washington, DC. „In der Inklusions-Ausstellung stellen die Menschen sich selber vor, in ihren eigenen Worten. Sie erzählen von ihrem Alltag, von denen, die sie unterstützen, von Hochs und Tiefs. Ich habe viele bewegende Geschichten gehört, und immer wieder die Botschaft: bitte unterschätzt uns nicht, traut uns was zu! Starrt uns nicht an, stellt lieber Fragen! Behandelt und einfach ganz „normal“.“ Wer diese Menschen und ihre Geschichten persönlich kennenlernen möchte, hat im AWO Zukunftsgarten auf der IGA 2027 die Gelegenheit dazu.
„Der AWO Zukunftsgarten ist weit mehr als ein Beitrag zur Internationalen Gartenausstellung. Er schafft einen Ort der Begegnung, des Miteinanders und der gelebten Inklusion, an dem Menschen aller Generationen und Hintergründe zusammenkommen. Solche Projekte stärken unsere Stadt nachhaltig und zeigen, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt wachsen kann. Deshalb danke ich der AWO ausdrücklich dafür, dieses zukunftsweisende Projekt mit großem Engagement nach Gelsenkirchen geholt zu haben“, sagt Manfred Leichtweis, Erster Bürgermeister der Stadt Gelsenkirchen.
„Der Nordsternpark zeigt eindrucksvoll, wie aus Orten des Wandels Orte der Zukunft werden können. Mit dem AWO Zukunftsgarten schaffen wir hier einen Raum, in dem Inklusion, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt erlebbar werden“, betont AWO UB Vorsitzender Sebastian Watermeier die besondere Bedeutung des Projekts für den Standort.
„Uns ist wichtig, auch den Talenten von nebenan eine Bühne zu geben“, betont Admir Bulic. „Der AWO Zukunftsgarten wird ein Ort sein, an dem die vielfältigen Potenziale unserer Stadt sichtbar werden. Ob Musiker*innen, Künstler*innen, Chöre, Tanzgruppen, Schulen, Kitas, Vereine, Initiativen oder engagierte Einzelpersonen – wir möchten Menschen die Möglichkeit geben, ihre Ideen, ihr Können und ihr Engagement einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Gerade diejenigen, die bislang nur wenige Gelegenheiten hatten, im Rampenlicht zu stehen, möchten wir ausdrücklich ermutigen, Teil unseres Programms zu werden.“
Bereits vor Beginn der IGA startet die AWO einen umfangreichen Beteiligungsprozess. Bürger*innen, Vereine, Verbände, Schulen, Kitas, Kultur- und Sporteinrichtungen sowie weitere Organisationen sind eingeladen, eigene Ideen und Beiträge einzubringen. Ergänzend entstehen im gesamten Stadtgebiet IGA-AWO-Infoinseln als Informations- und Beteiligungsorte. Wer den AWO Zukunftsgarten mitgestalten oder selbst Teil des Programms werden möchte, ist herzlich eingeladen, sich unter zukunftsgarten@awo-gelsenkirchen.de zu melden.
„Ich kann mir richtig gut vorstellen, wie das im nächsten Jahr bei der AWO im Zukunftsgarten aussieht und fühle mich jetzt schon willkommen“, sagt Marco Schmitz und lässt noch einmal den Blick über die Runde aus AWO Haupt- und Ehrenamtler*innen schweifen, die voller Vorfreude schon Pläne für den Zukunftsgarten schmieden. Es folgen noch einige kurze, aber herzliche Gespräche, bevor er sich wieder aufmacht, um auch unsere AWO-Freundinnen und -Freunde in Dortmund und Lünen zu besuchen.
Der AWO Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop kann sich über eine zweckgebundene Förderung der Deutschen Fernselotterie in Höhe von 179.000 Euro freuen. Die Zuwendung Deutschlands traditionsreichster Soziallotterie deckt anteilig entstehende Personalkosten für die Projektsteuerung, Honorarkosten für Trainer*innen sowie projektbezogene Sachkosten für das Sozialprojekt "FamilienStärken: Chance für Eltern und Kinder in Gelsenkirchen". Damit ist die Finanzierung des sozialen Angebots bis Ende November 2028 sichergestellt. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf über 224.000 Euro.
Admir Bulic, Geschäftsführer des AWO Unterbezirks Gelsenkirchen/Bottrop: "Viele Eltern wünschen sich Unterstützung bei den täglichen Herausforderungen des Familienlebens. Mit unserem Projekt stärken wir Familien genau dort, wo sie leben und ihren Alltag gestalten. Gemeinsam entwickeln wir individuelle Lösungen, fördern Erziehungskompetenzen und schaffen stabile Sturkturen, die Kindern ein gesundes und sicheres Aufwachsen ermöglichen. Nur die Förderung der Deutschen Fernsehlotterie gibt uns die Möglichkeit, dieses wichtige präventive Angebot langfristig umzusetzen. Dafür danken wir allen Mitspielerinnen und Mitspielern von Herzen."
Viele Familien erleben den Alltag zwischen Erziehung, Beruf, finanziellen Sorgen und gesellschaftlichen Herausforderungen als große Belastung. Besonders in Gelsenkirchen erschweren Kinderarmut, Arbeitslosigkeit und fehlende Bildungs- und Teilhabechancen vielen Familien ein stabiles Zusammenleben. Gleichzeitig steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die aufgrund familiärer Krisen in Obhut genommen werden müssen.
Genau hier setzt das Projekt FamilienStärken an und setzt auf präventive Unterstützung direkt im Lebensumfeld der Familien.
"Über einen Zeitraum von zehn Terminen begleiten unsere pädagogischen Fachkräfte die Familien individuell in ihrem häuslichen Umfeld. Ausgangspunkt ist dabei stets die konkrete Lebenssituation der jeweiligen Familie. Gemeinsam werden Themen wie wertschätzende Kommunikation, positive Erziehung, gesunde Entwicklung von Kindern, klare Regeln und Rituale, Freizeitgestaltung sowie Strategien zur Stressbewältigung bearbeitet", erklärt Laura Holsten, Bereichsleiterin bei der AWO.
Das Projekt richtet sich insbesondere an Gelsenkirchener Familien mit Unterstützungsbedarf im Erziehungsalltag, sozial benachteiligte Familien sowie Familien mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Durch den aufsuchenden Ansatz können die pädagogischen Fachkräfte die Kurse bei Bedarf auch in verschiedenen Sprachen durchführen und so kulturelle sowie sprachliche Barrieren abbauen. Kleine praktische Aufgaben zwischen den einzelnen Terminen helfen dabei, das Erlernte nachhaltig im Alltag zu verankern. Darüber hinaus werden die Familien in weiterführende Gruppenangebote eingebunden, um die positiven Entwicklungen langfristig zu stabilisieren.
"Mit diesem Projekt werden Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt und Familien frühzeitig begleitet, bevor Probleme eskalieren. Das verbessert die Entwicklungschancen der Kinder und stärkt zugleich den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieses Engagement unterstützen wir sehr gerne", so Stephan Masch, Repräsentant der Deutschen Fernsehlotterie.
Ansprechpartnerinnen:
Martina Leßmann (Konzept, AWO Familienbildung)
Martina.lessmann@awo-gelsenkirchen.de
Mona Hentschel (Projektkoordinatorin)
Liebe Visionär*innen,
liebe AWO-Freundinnen und -Freunde,
es ist so weit: Ihr könnt Euch ab sofort zum Newsletter des Projektes „AWO Vision“ anmelden unter
https://awo-ww-vision.de/newsletter
Wir halten Euch regelmäßig auf dem Laufenden und informieren Euch über den aktuellen Stand im Projekt, über wichtige Termine und Meilensteine. Bitte leitet diese Info an Kolleg*innen & AWO-Freund*innen weiter, die wir über unseren üblichen Mail-Verteiler nicht erreichen, und helft uns, die Anmeldezahlen zu steigern. Denn wir haben viel vor und wollen das ganze westliche Westfalen an Bord nehmen. Unser Newsletter wird zunächst im Vier-Wochen-Rhythmus verschickt.
Wie ist der aktuelle Stand im Projekt? Hierzu findet Ihr zahlreiche Informationen u.a. darüber, wie in den nächsten Monaten in den Teil-Projekten gearbeitet wird. Wir erläutern Euch die Methodik, mit der die neue Struktur entsteht. https://awo-ww-vision.de/news/story/19-05-2026#wie-die-neue-awo-struktur-entsteht
Außerdem berichten wir über die ersten Präsenz-Treffen der 15 Teilprojekte, die sich in den nächsten Monaten mit Prozessen beschäftigen werden und dabei viele von Euch einbinden werden. https://awo-ww-vision.de/news/story/27-04-2026#die-15-teilprojekte-kommen-ins-team
Ihr seht: Es geht voran mit der Vision. Viel Freude beim Lesen!
Nicht vergessen: anmelden und weitersagen.